Apple HomePod: Worum gehts eigentlich? Ist mehr immer besser?

Ich bin seit einigen Monaten ein eher stiller aber trotzdem stolzer Besitzer eines Apple HomePod. Frisch aus England importiert trat er hier seinen Dienst an. Unspektakulär?

Bei heftigem Schneetreiben ging es nach Wassertrüdingen, ich wollte dort einen der ersten Apple HomePods in Deutschland abholen. Mein Händler kam gerade ganz frisch aus England zurück und hatte sein Reisegepäck mit drein der heisserwarteten Stereoanlagen aufgebessert.

Aber was habe ich da gekauft? Noch vor Ort prüfte ich den Packungsinhalt, und war von der Wertigkeit, dem Gewicht mehr als überrascht. Die Heimfahrt kam mir ewig vor, wollt doch hören was ich gekauft hatte. Angekommen war es, ich wiederhole mich, ein typische Apple Produkt. Einstecken, ein, maximal zwei Fragen beantworten, fertig.

Und danach? Ich habe eine Stereoanlage die ein Raum von gut 60 qm locker beschallt ohne bei maximaler Lautstärke zu verzerren. Eine Sprachsteuerung die mich versteht, selbst auf voller Lautstärke (und die ist heftig). Einen Lautsprecher (eigentlich darf ich sie ja noch gar nicht Stereoanlage nennen) der unspektakulär schön klingt. Schöner wie mein B&W Zeppelin Air (der wurde aber auch durch ein klapperndes Küchenmöbel arg eingeschränkt).

Manchmal zweifle ich, nicht wegen dem Klang, der ist wundervoll. Sondern wegen der Funktionalität. Mein HomePod kann meine Haustür nicht aufsperren (mein iPhone, meine Apple Watch schon), machmal vergesse ich warum ich mich für Apple entschieden habe. Aber dann kommt der Tag an dem ich wieder weiss warum:

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Ich wollte schöne Musik und etwas mehr Komfort, ich wollte nicht belauscht werden.

Ich denke innerhalb von einem Monat spreche ich deutsch mit meinem ersten HomePod und sage nicht mehr „Lock Haustuuuere“, aber ich werde mich immer noch über den Klang freuen und dass das Aufsperren der Haustür auf über den HomePod eben nicht geht 😉.

Ich kann den Apple HomePod nur jedem empfehlen der auf unaufdringliche Musik bei einer gigantischen Raumverteilung steht und deswegen nicht unbedingt sein Inneres nach aussen kehren möchte.

Und ist mehr besser? Ja, mehr ist nur manchmal anders oder dauert ein wenig.

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