Def I: Kampf den Pfunden

Unser Def I hat ein Problem. Sein Gewicht erreicht zwar noch nicht das zulässige Gesamtgewicht aber die Last auf dem Dach hat den maximalen von Land Rover empfohlenen Wert erreicht und das merkt man.

Nachdem wir uns seit Ende letzten Jahres über einen weiteren Reiseteilnehmer freuen dürfen musste ich zunehmend mehr Laderaum aufs Dach verlegen. Unser Neuzugang, das Jet Tent F25x und die Badetasche mussten zusätzlich aufs Dach.

Rechnet man mal grob zusammen befinden sich jetzt die folgenden Gewichte auf dem Dach:

  • Front Runner Dachträger Slimline II ca. 35kg
  • Dachzelt Roof Lodge inkl. Schlafsäcke der Kinder, Decken und Kissen ca. 35 kg
  • Küchenkoffer (Eigenbau) ca. 10 kg
  • Jet Tent F25x ca. 35 kg
  • Ortlieb Duffle als Badetasche ca. 8 kg
  • Ortlieb Big-Zip als Kleidertasche ca. 20 kg
  • Fiskars Axt und Schaufel, weiteres Anbaumaterial ca. 5 kg

Da kommt man schnell Richtung 150 kg (ich prüfe die genauen Gewichte bei der nächsten Abreise nochmal) und hier meldet mein Popometer eine deutlich zu hohe Kopflastigkeit. In engen Kurven auf Autobahnen reduziere ich die Geschwindigkeit auf 80 km/h, ich muss also aufpassen, dass die Laster nicht zu weit auf mich auffahren.

Was für Möglichkeiten habe ich?

  • Nun erstmal fast man sich an die eigene Nase und ich kann schon über 6 kg meiner Schwangerschaftsbeteiligung zu Hause lassen. Dummerweise reduziere ich die Kopflastigkeit damit nur minimal, Spaß macht es trotzdem!
  • Neuzugang Zelt: Oztent legt hochqualitative aber auch sauschwere Heringe bei, die wiegen über 3 kg. Wir brauchen die Menge nicht, da wir maximal 9 Heringe für die Befestigung verwenden und wir brauchen die Qualität nicht. Wir testen diesen Sommer zwei Alternativen aus Aluminium. Ein Bericht dazu folgt. Egal wie gut sich die Heringe schlagen, die Einsparung reicht nicht.
  • Beim Küchenkoffer dürfte es demnächst kleinere Einsparungen geben, hier werden wir die guten aber schweren Fissler Töpfe zu Hause lassen.

Das Einsparungspotential liegt also bei grob unter 6 kg? Das spart die Kleidertasche und das Jet Tent, die vor Pauls Geburt nicht auf dem Dach waren, nicht ein.

Ich habe lang gesucht und lang mit Spezialisten (zuletzt auf dem Sundown Summit) gesprochen und was soll ich machen? Es führt wohl kein Weg an einem besseren Fahrwerk vorbei.

Def I war mein zehntes Auto und erst das zweite Auto bei dem ich am Fahrwerk nachträglich Hand anlege. Wir haben uns also ein Trekfinder Fahrwerk gekauft, das aus 40 Millimeter längeren und progressiv gewickelten Federn, Koni Heavy Track Raid Federn und einer verlängerten und stabileren Kardanwelle besteht.

Alle Menschen mit denen ich über dieses Thema geredet habe, bestätigen mir, dass dieser Umbau die Probleme des Def I mit der Kopflastigkeit beheben wird. Ich zweifle noch, zu anstrengend war die letzte Fahrt über die kurvige Brenner-Autobahn, aber ich kann es kaum erwarten bis die Teile verbaut sind 🙂

Ein Traum in rot und schwarz:

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