Ostern 2021: wir waren dann mal fast unterwegs

Wir hatten große Erwartungen an Ostern, alle Prognosen standen auf Reise.

Aber es kam anders.

Es gab Gerüchte, dass die kroatische Regierung die Einreiseregeln erleichtern würde. Ich wollte den Kindern einen unnötigen PCR Test ersparen. Und so kam es auch, später wie erwartet wurde auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass wir mit einem (vom einem Arzt bestätigten) Schnelltest einreisen dürfen. Zu diesem Zeitpunkt war nach den Regeln der deutschen Regierung und dem RKI Istrien kein Risikogebiet mehr.

Paul musste sich zum Glück nicht einem erneuten Test stellen

Die Reisevorbereitungen liefen in beispielhafter Präzision. Papa-Auto hatte sein Ausbau-Soll längst erreicht, wir frästen uns durch Checklisten und konnten sogar noch zwei kurzfristige Antigen Tests organisieren. Wir konnten Rudelzhausen 20 Minuten unter Plan verlassen und hatten München bereits hinter uns gelassen, als uns die freudige Nachricht erreichte, dass eine Troika an herausragenden Politikern (gegen die eigene Regeln) ein erneute Reisewarnung für jetzt ganz Kroatien ausgesprochen hatte und das bei einer Inzidenz von unter 50.

Die übermittelnde Person untersagte uns prompt die Reise in das Risikogebiet, was für mich vor den Feiertagen nicht mehr zu lösen war. Bis jetzt ging ich davon aus, dass Dummheit keine Grenzen kennt, aber es scheint anders herum zu sein?

Ich darf mit meinen Kinder nicht in ein Gebiet mit einer Inzidenz von unter 50 reisen, sie aber über die Grenzen meines Landkreises in ein Gebiet mit einer Inzidenz von über 200 abliefern? Meinen Respekt Regierung, nur nicht mehr meine(n).

Natürlich muss man nicht wegfahren. Man kann sich auch hier prima anstecken. Nach der zweiwöchigen Quarantäne meiner Kinder, die trotz angeblich strengster Einhaltung der Maßnahmen zu einer attestierten Infektion (nach zweimaliger Ahndung mit Strafzahlungen und einer ordentlichen Dunkelziffer) geführt hatte.

Ich liebe es über die Gesundheit meiner Kinder nicht selbst entscheiden zu dürfen. Aber wie immer haben wir das Beste daraus gemacht und versuchten ein klein wenig Freiheit nach der Quarantäne zurückzugewinnen.

So hatte das Christkind endlich Zeit und Paul rollt jetzt mit 20 Zoll Stollenreifen um den Block und bald wieder um die Welt.

Der Defender hat ab sofort 5 Schlaf- und 5 Sitzplätze, was wohl einzigartig in der Fahrzeugklasse sein dürfte. So haben wir viele der Nächte im neuen Defender Kinderbett auf einer 105 cm breiten durch uns angepassten Matratze verbracht und was soll ich sagen? Wir haben toll geschlafen.

Und weil Nele in den wenigen Homeschooling Stunden gerade das römische Reich durchnimmt und ich vernehmen konnte wie verzweifelt ihr Geschichtslehrer war, als er zur Erkenntnis kam, dass sich keiner seiner Schülerinnen und Schüler jemals die Überbleibsel der vergangenen Macht angesehen hat, haben wir das nachgeholt.

Aber dieser Blog ist ein Ausdruck der Freude und soll es auch bleiben. Ich habe eine Lösung für die Thematik Camping und Reisen gefunden, zudem werden wir in Zukunft besser vorbereitet sein. Stay tuned ✌️🏴‍☠️

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