Türkei 2015: Ein erstes mal angekommen

Auf unseren Reisen kommen wir jeden Tag an tollen Orten an und erleben die aufregendsten Geschichten. Manchmal ist es aber ein wenig mehr wie ein Stop für eine Nacht und man hat das Gefühl man ist angekommen. Dazu mussten wir uns aber erstmal wieder auf den Weg machen…

Wir wollten weiter Richtung Süden, auf dem Weg machten wir einen Abstecher über einen Feldweg, waren aber wieder zu vorsichtig um mal so richtig wild zu campen. Wenig später nach dem Ausflug in die blühende Natur ging es dann quer durch Izmir. Die Stadt wirkte schon vom Durchfahren interessant und so waren unsere Augen offen um die Eindrücke aufzunehmen.

Das unter anderem auf Shopping optimierte Auge unseres Navigators machte dann auch am Horizont eine riesige Shopping-Mall aus, die mit einem Decathlon-Logo geschmückt war.

Decathlon steht als Hersteller hinter der Marke Quechua, von denen wir ein Wurfzelt als Zelt für die Kinder einsetzen. Zum Jahreswechsel hatten wir uns schon überlegt dieses Zelt gegen ein größeres (mit zwei getrennten Schlafkabinen) zu tauschen. Das Video und die Erklärungen auf der Webseite hatten uns aber nicht ausreichend überzeugt.

Wir drehten also bei und betraten einen wirklich beeindruckenden Shopping-Palast. Die Größe und die Auswahl und Anzahl der Marken muss keinen Vergleich scheuen. Bei Decathlon versuchten wir erst selbst das Zelt zu entdecken (es gab mehrere Variationen des Modells). Ein freundlicher Verkäufer half uns dann nach der erfolgreich per Zeichensprache abgegebenen Erklärung unseres Wunsches.

Familienzuwachs…

Das Zelt war leider nicht aufgebaut, auf Nachfrage kamen aber immer mehr Verkäufer und schliesslich der Store-Manager. Gemeinsam präsentierten Sie uns dann in einem Innenhof der Mall den einfachen Aufbau des Zelts. In Wahrheit hatten sie das Zelt natürlich noch nie selbst aufgebaut und so klappte auch die Demonstration nicht wirklich 😉

…mit Raum für 4, perfekt für 3.

Wir sahen aber was wir sehen wollten und Lukas und ich bewerteten das Zelt gegen den Familienrat schliesslich als tauglich.

Weiter gings raus aus der Stadt Richtung Süden, ans Meer.

Und etwas unverhofft landeten wir in einem Landstrich, den man wohl am besten als einen ersten Vorboten der Karibik beschreibt. Durch ein kleines Missverständnis mit dem Mitarbeiter des Campingplatzes (der sich aber nur unnötige Sorgen machte, dass wir aus dem Sand nicht mehr herauskommen würden) schlugen wir unser Camp dann etwas unterhalb der Camping-Fläche direkt im Sand unter Palmen auf und waren mehr wie die Tage davor angekommen!

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