Türkei 2015: Tage am Strand

Angekommen in diesem Paradies verbrachten wir einige Tage am Strand und in der umliegenden Gegend. Bereits auf der Suche nach dem Campingplatz auf dem wir dann untergekommen waren, hatten wir einen Quadverleih entdeckt, und da scharrte dann jemand doch recht deutlich mit den Hufen…

den Quad-Verleih konnten wir mit einem Spaziergang über den Strand erreichen und das Quad war völlig ohne Formalitäten einfach angemietet. Als ich das Fahrzeug dann an Lukas übergab war der Vermieter noch völlig entspannt. Später wollte Mia aber auch mal eine Runde fahren und da wirkte er dann doch schon etwas nervöser 😉

Eine Stunde nahezu unendlicher Spaß für Lukas.

Eine Stunde ging es kreuz und quer über den Strand. Die Fahrt hinterließ bei Lukas die Erkenntnis, dass er nun ein Quad möchte und zu Hause angekommen prüfte er welchen Führerschein man für welche Motorisierung eigentlich braucht.

Besser kann ein Mittagessen nicht sein!

Die Tage an unserem Strand boten aber noch mehr. Eines mittags sind wir Richtung Lokal des Campingplatzes spaziert und haben uns einen Tisch und fünf Stühle in den Sand gestellt. Nachdem wir die Speisekarte nicht wirklich verstehen wollten und konnten durften wir uns in der Küche fünf wundervolle Lebensmittel für das Mittagessen aussuchen, die dann für uns zubereitet wurden. Speisen und Ambiente waren umwerfend!

Auch an diesem Strand haben wir eine ganz besondere Bekanntschaften gemacht: Mustafa.

Glaubt man seinen Worten ist Mustafa „Businessman“ und eng mit den lokalen Führungskreisen verbunden. Seine Freunde „Friend Doctor“ und einige andere trafen sich regelmäßig an einem alten VW Bully der wohl in Wahrheit als „nicht mehr mobile Minibar“ diente. Mustafa kam regelmäßig zu uns ins Camp und teilte seine Lebensweisheiten besonders mit Lukas:

„You must love your mother first“,

wurde das geflügelte Wort und der zweite große Kalauer des Urlaubs.

Waren wir doch eigentlich in die Türkei gefahren um das Land zu sehen ging es immer mehr um die Menschen die wir hier trafen, deren Geschichten wir hörten oder deren Freundlichkeit und Gastfreundschaft wir geniessen durften. So trafen die Damen auf einem unserer Ausflüge auf dem Weg zu einem Mülleimer auf einen älteren Mann der sich um seinen Garten kümmerte. Er sah die drei Mädels und machte mit Handzeichen auf sich aufmerksam.

Begegnungen …

Es dauert bis er einen Spaten geholt hatte, eine Blume ausgrub, diese in einen Topf einpflanzte um eilig eine Tüte zu holen in den er die Topfblume packte und sie Nele schenkte.

Anfangs dachten wir oft, dass es ums Geld gehen würde. Wir hatten uns aber jedesmal getäuscht und das neugewonnene Vertrauen wurde stets weiter belohnt!

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