Abenteuer Thasos

7 Nächte haben wir auf dem grünen Juwel Griechenlands verbracht.

Wir waren sehr viel schwimmen in der Zeit, haben endlich Gambas und Muscheln gekocht und haben mit Dionysos um die Wette geschnarcht. Ausser Essen und Faulenzen haben wir auf der Insel aber auch die beste Gelände-Tour bis dato erlebt.

Wir haben uns nicht getraut ganz alleine in die Berge zu fahren und deshalb haben wir kurzerhand Stavros angerufen, der auf der Insel Offroad-Touren mit Leih-Jeeps anbietet, ob wir uns einer Fahrt anschließen dürfen.

Die Tour ging gleich bei uns um die Ecke los und wir sind mit dem Defender auf holprigen Wegen zum Herz der Insel vorgedrungen.

Der Beste

Erst haben wir ein altes Bergdorf (Kastro) besucht, in dem die Einwohner der Insel zur Piratenzeit lebten. Hier haben wir tolle Dinge über die Griechen und deren Kultur erfahren. Die Kirche in dem Dorf wurde z.B. in der Zeit der türkischen Besatzung gebaut und deshalb musste der Boden, wie bei sehr vielen griechischen Kirchen 1m unter der Erde sein. Auf dem Friedhof ist es Brauch, das die Gebeine der Toten nur 5 Jahre liegen und danach von der Familie gereinigt und mitgenommen werden.

Gebeinhaus in Kastro

Oder wie hier – in ein Gebeinhaus kommen. Ausserdem war uns neu, dass sehr viele griechische Orte ihre Akropolis haben. Das ist immer der höchste Punkt des Ortes. Danach ging es weiter zu einem wunderschönen Wasserfall. In mitten von hunderte Jahren alten Feigen und Platanen. Kurz vor dem Wasserfall ist uns auch eine Landschildkröte über den Weg gelaufen. Nun ging es Berg auf. Auf 900m Höhe gab’s das beste griechische Essen ever. Ganz einfach Souvlaki mit Brot, Zaziki und Salat. Alles selbst gemacht und sau lecker. Danach sind wir auf 1200m gefahren, dem höchsten Punkt der Insel. Es hatte leider ein paar Wolken sonst hätten wir in jeder Richtung das Meer gesehen. Durch den Wald, mit Fische füttern und Honigverkostung ging es dann zurück zum Ausgangspunkt. Danke noch mal , das wir mitfahren durften!

Gestern Vorgestern mussten wir dann leider los und sind mittlerweile an der Donau  zu Hause… Ein extra Eintrag zur Rückfahrt folgt noch.

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