Die ersten Tage unserer kleinen Asienreise

Los ging es mit unserer ersten Camping-Nacht am Neusiedlersee in Österreich. Nach dem Ausfüllen unzähliger Formulare konnten wir die erste Nacht in einem klar abgegrenzten Areal in spiessiger Freiheit verbringen.

Für uns eine erste gute Übung: der erst einmal geprobte Aufbau, klappte in ca. 45 Minuten vom Parken, bis Zelt und Dachzelt steht, Kocher funktionieren, Tisch ist gedeckt 😉
Jeder hatte seine Aufgabe und jede Aufgabe wurde prompt gelöst.

Erste Nacht am Neusiedlersee auf einem Campingplatz mit angeschlossenem Schwimmbad (was sich wiederholen sollte)

Der Abbau morgens ging ebenfalls gut von der Hand und so sind wir in wenigen Stunden durch Ungarn gezischt (haben wir leider nicht wirklich gewürdigt) um in Rumänien einen ersten etwas natürlicheren Campingplatz zu finden.

Das Land auf der Durchfahrt bis dahin war genial und der Camping-Platz in einer kleinen Gemeinde enttäuschte uns ebenso wenig.

Abendessen während Gewitter in der direkten Nachbarschaft

Eigentlich war es ein Camping-Platz, irgendwie aber wohl auch einer der letzten Aussenposten der Zivilisation: Frösche die ganze Nacht sind wir ja schon aus Rudelzhausen gewöhnt, dann aber Hähne die anscheinend durch die Zeitverschiebung das Morgengrauen jede Stunde rund um die Uhr neu erleben und Hunde die Nachts wach werden um unseren Abfalls zu essen…

Wir sind mit der Sonne ins Bett gegangen und mit ihr aufgestanden. Der Schlaf hat also trotz Gequake, Gebell, Gekrähe, und dem Krachen von Knochen locker gereicht.

Transfogarascher Hochstraße: eine der Traumstrassen Europas

Weiter gings durch Rumänien, mit beeindrucken Farben, armen aber eifrigen und frohen Menschen. Was bei uns die Spatzen sind, ist hier der Storch, und sie haben Nachwuchs, auf jeder fünften Laterne!  Nebenbei haben wir noch eine der schönsten Hochstrassen Europas mitgenommen und standen mit den Füssen im Schnee!

Draculas Bett in Bran, Rumäniem

Ziel war aber Schloss Dracula. Das Schloss ein krasser Kontrast zu den sonst fehlenden Touristen war interessant und schön. Aber nun haben wir die zumeist rumänischen Touristen wieder hinter uns gelassen und geniessen unser Zimmer mit Aussicht.

Morgen gehts ans Schwarze Meer.

Vielen Dank für die Kommentare und hier noch eine kleine Bildergalerie.

5 Kommentare

  1. Ich hoffe, Ihr hattet bei Graf Dracula genügend Knoblauch, Silberkugeln und Holzkreuze dabei. Die Passbilder sind super…NEID…Ich liebe Serpentinen. Weiterhin viel Spass bei Eurer kleinen Rundreise und viele Grüsse.
    Schutt & Gabi

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