Unser Rückweg

Die Hallertau hat uns wieder. Noch aufgeheizt von der Wärme des Urlaubs hoffen wir auf schnelle Wetterbesserung.

Am Freitag war es dann soweit und die Rückreise stand unvermeidlich an. Unsere Navigatorin hatte sich als besondere eine Fahrt durch weitere 3 Länder gewünscht und so ging es über die Mittelmeer Küste auf Heimatkurs.

Weil im Vorfeld oft angezweifelt wurde ob unsere Reisepläne ausreichend sicher seien und uns diese Frage selbst unterwegs mehrfach von Personen gestellt wurde die in den Ländern die wir durchquert haben bereits waren:
wir sind sicher nicht das Auswärtige Amt und wir haben uns sicher nicht in den dunkelsten Gassen herum getrieben (würde ich aber selbst in unserer Gemeinde vermeiden, es gibt hier so einen Spruch… 😉 ), wir würden es jederzeit wieder tun und Länder wie Montenegro und Mazedonien sind mit dieser Reise überhaupt erst auf unserem Urlaubsradar aufgetaucht.

Albanien war vermutlich das extremste Land auf unserer Fahrt. Aber auch diese Erfahrung war weder gefährlich noch unnütz. Unser Ziel war es unter anderem den Kindern auch wirkliche Gegensätze zu Ihrem Geburtsland zu zeigen (diese Erfahrung war sogar für den ein oder anderen die eine der erwachsenen Mitreisenden überraschend und führte zu ein paar lustigen Fehleinschätzungen 😉 ).

Aber auch für mich war Albanien überraschend. Das Land, dass durch den Bau neuer Strassen, fast nur aus Schotterpisten besteht dürfte die höchste Dichte an „Waschanlagen-ähnlichen-Einrichtungen“ gehabt haben.

Ich dachte immer Menschen resignieren wenn sie gegen etwas nichts tun können (wäre mein Parkplatz mitten auf einem Acker würde zumindest ich mein Auto nicht öfters waschen). In Albanien fahren aber vermutlich alle jemals in Deutschland im Einsatz befindlichen Taxis (Mercedes 190) und der Lack wird akribisch gepflegt nachdem die beige Folie entfernt wurde.

Hatte ich mich noch über unsere Wasserdurchfahrt in Griechenland gefreut, gab es in Deutschland durch die starken Regenfälle auf der Autobahn wirkliche Herausforderungen zu bestehen. Ich bin nach wie vor nicht sicher ob uns der Feuerwehrmann der uns erst gestoppt hat für ein Einsatzfahrzeug gehalten hat und uns deswegen plötzlich durchgewunken hat.

Seine Kollegen waren zumindest überrascht als ich durch ihren feinsäuberlich mit Sandsäcken abgesteckten Badesee auf der Autobahn gefahren bin.

Die Heimreise war lang und anstrengend, wir hätten uns mehr Zeit und mehr Pausen gönnen sollen. Aber die Eindrücke dieser Fahrt, die wechselnden Landschaften auf nur 2.000 Kilometern in Europa werden wir nicht so schnell vergessen.

Das war unsere Strecke:

Und hier ein paar Eindrücke:

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